„Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit“ – dieser zweitausend Jahre alte Satz von Aischylos ist heute von besonderer Aktualität, denn Politiker/Minister fordern in Deutschland unverblümt „Kriegstüchtigkeit“ und eine militärische „Zeitenwende“! Die Bundeswehr wird milliardenschwer mit „Sondervermögen“ aufgerüstet und Generale halten sogar einen Krieg gegen Russland für wahrscheinlich.
Das Buch warnt eindringlich vor diesen Entwicklungen/Gefahren und der fortschreitenden Militarisierung der Gesellschaft. Es hinterfragt „Kriegslegitimationen“, „Rüstungsspiralen“, „Feindbilder“ und „Kriegsfolgen“. Anhand vieler historischer Beispiele aus Antike, Mittelalter und Neuzeit erläutert das Buch in kritischer Hinsicht militärische Maximen/Prinzipien/Mythen der sog. „Kunst des Krieges“. Es ermöglicht den BürgerInnen argumentative Hilfestellungen gegen Rüstungswahn und Kriegseuphorie und warnt – wie Aischylos – vor Nebel/Unwahrheiten/Manipulationen der medialen Kriegsberichterstattung in gewaltgeprägten Zeiten.
Wilfried Metsch – Jahrgang 1948 – studierte an der J. W. v. Goethe-Universität in Frankfurt a. M. und an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe Geschichte, Politikwissenschaften, Germanistik und Erziehungswissenschaften (Staatsexamen):
• Im „heißen Herbst 1977“ Vizepräsident des Studentenparlaments in Frankfurt a. M.
• Lehrkraft in einer multinationalen Bildungsfirma
• Langjähriger Betriebs-Aufsichtsrat, Streikführer und ehrenamtlicher Arbeitsrichter Seit mehreren Jahren beschäftigt sich Metsch kritisch mit Kriegstheorien und Mythen der Militärgeschichtsschreibung. Er veröffentlichte hierzu bisher zwei Bücher – einerseits über die Glorifizierung der Kriegsführung des preußischen Königs Friedrich II. sowie über neue Aspekte der Aufstandstheorie bei Friedrich Engels.


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